Häufige Fragen und ihre Antworten
Was ist Beratung?
Psychologische Beratung und Coaching bietet die Möglichkeit, Gespräche auch in größeren Zeitabständen zu nutzen. Sie finden immer im Kontext der aktuellen Lebenslage und Befindlichkeit statt.
Lösungsorientiert und zufrieden
Die Suche nach der Lösung eines Problems oder einer Schwierigkeit, sowie das Aufspüren nach vielleicht verschütteten Ressourcen, sind wesentlicher Bestandteil meines Verständnisses von Beratung und Therapie. Es wird nicht dauernd auf das Problem geschaut, sondern es geht vorrangig um das Finden von Lösungen und Zufriedenheit.
Aufstellungsarbeit, Familienaufstellung, Systemaufstellung
Auch in der Einzelberatung- und therapie ist es mit Hilfsmitteln möglich, Ihre Familie, Ihr System, Ihre Organisation innerhalb derer Sie sich bewegen oder Ihr "Problem" bzw. Ihr Anliegen aufzustellen.
Stress
Es gibt "guten" Stress, den sogenannten Eustress und den "schlechten" Stress. Das ist der, der auf Dauer krank machen kann. Stress löst eine körperliche Reaktion wie Herzklopfen, Blutdruckanstieg, Erhöhung der Atemfrequenz und eine Ausschüttung von sogenannten Stresshormonen aus. Dies geschieht auf evolutionsbiologischer Ebene, denn in Urzeiten musste der Mensch blitzschnell mit Flucht oder Kampf reagieren.Heute können wir in den seltensten Fällen mit Kampf oder Flucht reagieren. Schon gar nicht bei Anspannungen im Job, in der Familie, beim Autofahren usw.. Damit haben wir meist kein Ventil mehr, um den inneren Druck wieder abzubauen. Im Körper entsteht ein dauerhafter Alarmzustand.
Chronischer Stress kann auf Dauer krank machen und ernsthafte organische Erkrankungen wie chronische Schmerzen, Depressionen, Gereiztheit, Albträume, Schlafstörungen, Magen-Darmprobleme und Bluthochdruck auslösen. Sind die körperlichen Energiereserven erst einmal erschöpft, sinkt unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.
Dauerstress schwächt auf Dauer unser Immunsystem und kann Herzerkrankungen, Lungenleiden und Rückenschmerzen begünstigen. Die Stressbelastung kann im Burnout-Syndrom und Medikamentenmissbrauch gipfeln.
Und, wichtig zu wissen: Eustress ist KEINE Erholung!
Psychotherapie
Muss nicht zwangsläufig daauuerrn........
Brauche ich Psychotherapie?
Aber wer und wie bestimmt, ob ein Mensch "psychisch krank" ist? Dazu gibt es leider keine verlässliche Norm, die sagt, was "psychisch gesund" und was "psychisch krank" ist. Allerdings können uns zwei Kriterien bei der Entscheidung helfen, ob jemand eine psychotherapeutische Behandlung aufsuchen sollte. Als erstes Kriterium für eine Änderungs- oder Behandlungsbedürftigkeit dient die Einschätzung des Leidensdrucks. Wenn jemand unter der derzeitigen Situation leidet, ist offensichtlich, dass eine Änderung ansteht. Das zweite Kriterium ist die Zielbezogenheit, bzw. die Veränderungsbereitschaft. Wenn z.B. jemand sich von anderen weniger ausnutzen lassen will, muss er lernen "Nein" zu sagen. Aber was passiert nun in einer psychotherapeutischen Behandlung, damit jemand wieder "psychisch gesund" wird?
Die vier Ebenen in der Therapie psychischer Probleme
Gedanken, Gefühl, Verhalten, Körper
Bei jeder psychotherapeutischen Behandlung geht es um Veränderungen in
den vier Ebenen des menschlichen Erlebens und Verhaltens: Gedanken,
Gefühl, Verhalten und Körperreaktionen. Hat bspw. jemand Angst vor
anderen Menschen zu sprechen, so äußert sich dies häufig in den Gedanken
‚Ich blamiere mich.', im Gefühl ‚Angst', im Verhalten ‚Ich drücke mich
vor solchen Situationen' und in Körperreaktionen 'Knie zittern, Erröten,
Schweißausbrüche, Übelkeit...'. Alle vier Ebenen stehen dabei
wechselseitig in Beziehung, so dass eine Veränderung auf einer Ebene
auch Veränderungen auf den anderen Ebenen nach sich zieht. Der
Therapeut wird in der Behandlung alle vier Ebenen berücksichtigen. Auf
der Ebene, wo sich die Symptome am stärksten auswirken, wird der
Therapeut jedoch den Schwerpunkt setzen, Ziel der Behandlung ist es,
durch Veränderungen auf diesen Ebenen dem Klienten zu ermöglichen, mehr
Autonomie zu erlangen, das gewünschte Verhalten zu zeigen und die
grundlegenden Bedürfnisse besser zu befriedigen.
Die vier Aspekte der therapeutischen Arbeit
Damit Veränderungen auf den vier Ebenen des menschlichen Verhaltens und Erlebens - Gedanken, Gefühle, Verhalten und Körperreaktionen - ermöglicht werden können, müssen in der therapeutischen Arbeit vier Aspekte berücksichtigt werden: (1) Zuerst wird der Therapeut gemeinsam mit dem Klienten eine Erklärung für seine Symptome und Probleme erarbeiten. Das soll vor allem zu Zuversicht führen und Hilflosigkeitsgefühle und Selbstabwertungen aufgrund der eigenen Schwierigkeiten abbauen helfen. (2) Der Therapeut wird anschließend dem Klienten konkrete Strategien und Informationen an die Hand geben, damit dieser mit den Problemen besser zurecht kommen kann. (3) Dafür nutzt der Therapeut auch die Stärken des Klienten, um gemeinsam hilfreiche Techniken zu entwickeln. (4) Der Therapeut wird die Behandlung dabei so gestalten, dass der Klient nicht nur über seine Beschwerden redet, sondern die damit verbundenen Gefühle auch erlebt. Das ermöglicht und unterstützt die Arbeit am zentralen Problem.
Zu diesen Informationen
Diese Informationen sollen
Ihnen eine kurze Einführung in die Psychotherapie geben. Die
Informationen auf dieser Seite können dabei nicht umfassend sein und
alle Ihre Fragen beantworten, die Sie vielleicht zur Psychotherapie
haben. Wenn Sie mehr über Psychotherapie wissen möchten, verweise ich
auf weiterführende Literatur.
Quelle: Psychotherapeutische Praxis R. John
Supervision Coaching Supervision Coaching Supervison
Für alle, die ihr berufliches Tun reflektieren und überprüfen möchten, die Fallbesprechungen und zielgerichtetes arbeiten schätzen.
Auch in meiner Supervisionstätigkeit bin ich genauso darauf bedacht Ihren persönlichen Schutz, sowie Ihre persönliche uhd berufliche Integrität zu wahren.
Ich weiß sehr wohl, wie sehr als heikel es empfunden werden kann, sich Aussenstehenden gegenüber mit seinem beruflichen Tun zu öffnen. Gerade deswegen verstehe ich Supervision und Coaching auch als Kompetenz-erweiterung, Profilierung, Qualitätsmerkmal Ihrer Arbeit, Psychohygiene und last but not least dient sie natürlich Ihren Klienten und Patienten.
Paarberatung
Kann oft hilfreich sein, um verfahrene Beziehungsmuster wieder "ins Laufen" zu bringen. Ich mache häufig die Erfahrung, dass einige wenige Sitzungen genügen, um den Status Quo einer (Liebes-) Beziehung zu erkennen und mit ein paar neuen Ideen an die "Beziehungsarbeit" zu gehen.
Alkohol greift in das "Belohnungszentrum" im Gehirn ein, ähnlich wie bei anderen Suchtmitteln wie Heroin, Nikotin oder Kokain und zeigt eine "belohnende" Wirkung. Bei langfristig erhöhtem Alkoholkonsum verändern sich bestimmte Rezeptoren im Gehirn.
Wo hört der Genuss auf und wo fängt der Missbrauch an?
Vom Genuss zum Problem. Genau da, wo Sie Suchtmittel mehr oder weniger bewusst zu sich nehmen, um bestimmte Gefühlszustände zu erreichen oder herbeizuführen, fängt der Missbrauch an.
Bin ich Suchtmittelgefährdet oder abhängig?
Wenn Sie Suchtmittel einnehmen, obwohl Sie wissen, dass Ihnen das nicht guttut und bestimmte Bereiche in Ihrem Lebensalltag dadurch gestört oder gar geschädigt werden, dann können Sie davon ausgehen.